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Foscan® - ein Zytostatikum Seit Februar steht mit Temoporfin (Foscan®) eine Arzneisubstanz für die so genannte fotodynamische Therapie zur palliativen Behandlung von Patienten mit vorangeschrittenem Plattenepithelkarzinom in Kopf und Hals zur Verfügung. Allerdings darf der neue Arzneistoff nur dann eingesetzt werden, wenn andere Therapien vorher versagten oder nicht angewendet werden dürfen.
Bei der fotodynamischen Therapie wird die lichtempfindliche Substanz zunächst in die Vene infundiert. Im Blut bindet Temoporfin verstärkt an Plasma-Lipoproteine und Albumin und reichert sich in den Geweben an, die sich durch eine erhöhte Zellteilung auszeichnen, also auch in Tumoren. Nach 96 Stunden wird das betroffene Areal zielgenau mit Laserlicht von exakt 625 nm Wellenlänge bestrahlt. Außerhalb des Zielgebietes liegendes Gewebe muss vollständig abgeschirmt werden. Durch die Fotoaktivierung entstehen im Tumor reaktive Singulett-Sauerstoff-Moleküle, die zum Untergang des Tumorgewebes führen. Die fotodynamische Therapie ist onkologischen Spezialeinrichtungen vorbehalten, die Erfahrungen mit der Behandlung haben.
In einer klinischen Studie wurden 147 Patienten mit fortgeschrittenem Karzinom im Kopf-Hals-Bereich behandelt. Bei 25 Prozent der Behandelten schrumpfte die Tumormasse nach einmaliger Bestrahlung innerhalb von vier Wochen um die Hälfte. Foscan® Ampullen werden vom britischen Unternehmen Quantanova, Sterling, nur über krankenhausversorgende Apotheken vertrieben. 
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