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Danoprox® – ein Antirheumatikum Das nicht steroidale Antirheumatikum (NSAR) Oxaprozin ist den USA bereits seit knapp zehn Jahren auf dem Markt. Seit August vermarktet TRB Chemedica den Wirkstoff auch in Deutschland unter dem Handelsnamen Danoprox®. Das Arzneimittel ist zur symptomatischen Therapie der chronischen Polyarthritis, aktivierten Arthrose, Weichteilrheumatismus sowie der Spondylitis ankylosans zugelassen. Nach Angaben des Herstellers entfaltet die Substanz ihre antiphlogistische Wirkung nicht nur über die Blockade der Prostaglandinsynthese, sondern auch über eine Hemmung der Anandamid-Hydrolase. Dieses Enzym katalysiert den Abbau des endogenen analgetisch wirksamen Anandamids, eines Cannabinoids.
Oxaprozin wurde in zahlreichen Studien an Patienten mit Osteoarthritis und rheumatoider Arthritis (RA) mit anderen NSAR verglichen. Dabei wirkten 1200 mg Oxaprozin täglich bei RA vergleichbar gut wie die Tagesdosen von 1200 mg Ibuprofen, 150 mg Indomethacin, 500 mg Naproxen oder 150 mg Diclofenac.
Die maximalen Plasmaspiegel nach peroraler Gabe werden im Schnitt nach zwei bis sechs Stunden erreicht. Der Wirkstoff wird zum großen Teil über die Nieren ausgeschieden.
Das Nebenwirkungsprofil ähnelt dem typischer unselektiver NSAR. Die Datenlage zum Vergleich der unerwünschten Wirkungen mit anderen Antirheumatika ist allerdings spärlich. In klinischen Studien war die Rate der gastrointestinalen Nebenwirkungen unter Oxaprozin vergleichbar wie unter Piroxicam. 
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