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Endlich Urlaub!
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Abschalten fällt vielen schwer

Mehr als 25 Prozent der Erwerbstätigen hierzulande arbeiteten auch in ihrem Sommerurlaub mobil, so ein Ergebnis des DAK-Urlaubsreports, einer repräsentativen Forsa-Umfrage. PC oder Laptop waren mit von der Partie. 14 Prozent haben sich im letzten Urlaub gar schlecht erholt. Der Mehrheit ist Abschalten jedoch gelungen.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 25.09.2025  16:00 Uhr

Von denjenigen Befragten, die angaben, sich weniger gut erholt zu haben, sagten 61 Prozent, sie seien nicht zur Ruhe gekommen. Rund ein Viertel empfand die Erreichbarkeit via Handy oder Internet als belastend. Die Mehrheit aller Befragten gab allerdings an, sich im Urlaub gut oder sehr gut erholt zu haben.

Im DAK-Urlaubsreport ging es in diesem Jahr zum ersten Mal auch darum, ob und in welchem Umfang Berufstätige trotz Urlaub mobil arbeiteten. Das sei kein Problem per se, denn 76 Prozent besitzen die entsprechende Ausstattung für mobiles Arbeiten. Und mehr als ein Viertel habe während des eigenen Urlaubs Gebrauch davon gemacht. 

Stress, Wetter, Anreise und Homeoffice schmälern das Urlaubsglück

Doch nicht nur das Homeoffice im Sommerurlaub schmälterte dessen Erholungswert. So nannte knapp ein Drittel, derer, die sich nicht gut erholt hatten, Konflikte mit Familie oder Freunden als Grund. Als stressreich wurden zudem hohe Temperaturen als auch schlechtes Wetter und anstrengende Hin- und Rückfahrten empfunden. 

Für einen erholsamen Urlaub punktete klar die Natur: 88 Prozent der Menschen nannten Sonne und Natur als entscheidende Faktoren für ihre Erholung. Und auch Zeit mit der Familie, ein anderer Ort als das eigene Zuhause, keine Arbeit, Bewegung und Sport fielen positiv ins Gewicht. Für 69 Prozent stand außerdem die Zeit für sich selbst ganz weit oben in der Skala der erholsamen Urlaubsfaktoren. Immerhin 25 Prozent schätzten sehr den Verzicht auf das Handy.

Betrachtet man die Geschlechter, so erholten sich Männer etwas besser als Frauen, und im Hinblick auf das Alter schnitten die 30- bis 44-Jährigen am schlechtesten ab, wohingegen sich die über 60-Jährigen am besten erholten. Viele Urlaubende nutzte die Zeit, um die eigene Gesundheit zu stärken. Sie achteten darauf, weniger Stress zu haben, sie forderten sich körperlich mehr, schliefen mehr als zuhause und legten Wert auf eine gesunde Ernährung.

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