Apotheken können in diesem Sommer dazu beitragen, ältere Menschen über die gesundheitlichen Gefahren von Hitze aufzuklären. ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) sind dazu eine Kooperation eingegangen. Passendes Informationsmaterial können Apotheken bestellen.
An heißen Tagen sollten auch ältere Menschen zwei bis drei Liter über den Tag verteilt trinken, am besten Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen, allerdings nicht eisgekühlt. Patienten mit Herz- oder Nierenerkrankung sollten die Trinkmenge mit dem Arzt besprechen.
Essen sollte man wasserreiches Gemüse und Obst, Blattsalate und leichte Speisen.
Feuchte Tücher, lauwarme Duschen, Fußbäder oder das Besprühen mit Wasser kühlt den Körper.
Während der Mittagshitze besser in kühlen Räumen bleiben; Aktivitäten wie Sport und Spaziergänge auf die Morgenstunden legen, am besten in schattigen Parks und Gärten.
Luftige Kleidung tragen.
Auf Sonnenschutz achten (Kopfbedeckung, Sonnenbrille, Sonnencreme).
Die Wohnung möglichst kühl halten (früh morgens und spät abends lüften, Rollläden und Vorhänge tagsüber geschlossen halten).
Bei anstrengenden Tätigkeiten (Einkäufe, Gartenarbeit etc.) um Hilfe bitten, ggf. Lieferdienste nutzen.
Hitzewarnungen in den Medien beachten.
Mit Arzt (und Apotheker) darüber sprechen, ob bei Hitze etwas in Bezug auf die Medikation zu beachten ist.