Wissen auffrischen und Kunden mit akuten Atemwegsinfekten gezielt beraten |
Schnupfen und Husten treten häufig gemeinsam auf. Obere und untere Atemwege sind direkt miteinander verbunden und sollten bei akuten Infekten auch von Beginn an gemeinsam behandelt werden – idealerweise mit einem Produkt, das die Selbstreinigung der Atemwege aktiviert.
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Mit jedem Atemzug gelangen neben Sauerstoff auch Fremdpartikel wie Viren oder Bakterien in die Atemwege. Die zentrale Abwehrfunktion bildet die Selbstreinigung der Atemwege, auch als mukoziliäre Clearance (MCC) bekannt. Ihr wissenschaftlicher Name leitet sich von den Begriffen mucus (lat. Schleim), cilia (lat. Wimper) und clearance (engl. Reinigung) ab.
Für die einwandfreie Funktionalität der MCC produzieren die in der Schleimhaut befindlichen Becherzellen und die daruntergelegenen submukösen Drüsen kontinuierlich Schleim (Mukus), der auf die Schleimhaut abgegeben wird. Der Schleim besteht aus zwei Schichten: einer dünnflüssigen Solphase, in der sich unzählige Flimmerhärchen, auch Zilien genannt, bewegen und einer darauf liegenden zähflüssigen Schicht, der Gelphase, an der die Fremdpartikel wie Viren und Bakterien kleben bleiben. Durch die koordinierte Bewegung der Zilien wird der Schleim mitsamt der Fremdpartikel in Richtung Rachen abtransportiert. Anschließend wird der Schleim geschluckt oder abgehustet. So werden Pollen, Feinstaub, Allergene und Krankheitserreger entfernt.
Bei einem akuten viralen Infekt ist die Selbstreinigung der Atemwege bereits in einem frühen Stadium der Erkrankung beeinträchtigt. Die Becherzellen und die submukösen Drüsen beginnen dann, einen dickflüssigen und zähen Schleim zu produzieren, statt des normalen dünnflüssigen Sekrets. Die Selbstreinigung stößt dadurch an ihre Grenzen und kann den Schleim nicht mehr effektiv abtransportieren. Der Körper aktiviert dann einen Ersatz-Reinigungsmechanismus: Husten. So versucht er, den Schleim hinauszubefördern [1].
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Aktivierung der Selbstreinigung in den gesamten Atemwegen
In der Apotheke lohnt es sich, bei akuten Infekten nicht nur zu einzelnen Symptomen zu beraten sondern die gesamten Atemwege von oben bis unten in den Blick zu nehmen. Empfehlen Sie Ihren Kunden deshalb bei einem akuten Atemwegsinfekt wie Sinusistis und Bronchitis GeloMyrtol® forte. Der enthaltene Wirkstoff ELOM-080, ein Spezialdestillat aus rektifiziertem Eukalyptus-, Süßorangen-, Myrten- und Zitronenöl, aktiviert die Selbstreinigung der gesamten Atemwege: Es erhöht die Schlagfrequenz der Flimmerhärchen, verflüssigt zähen Schleim [2-5] und steigert so den Abtransport der Erreger. Die Atemwege werden spürbar befreit und einer Ausweitung des Infekts wird entgegengewirkt. Ihre Kunden behandeln so Symptome in den oberen und unteren Atemwegen mit nur einem Medikament.
Symptome lindern, Krankheitsdauer verkürzen
In einer placebokontrollierten Multizenterstudie wurde die Wirksamkeit von GeloMyrtol® forte in der Dosierung 4 x 1 Kapsel pro Tag bei akuter viraler Nasennebenhöhlenentzündung im Vergleich zu Placebo an über 460 Patienten mit moderat bis schwer ausgeprägter Symptomatik über einen Zeitraum von zwei Wochen untersucht [6]. Bereits am vierten Tag der Behandlung trat unter GeloMyrtol® forte eine signifikant bessere Linderung der Symptome ein, mit einem Behandlungsvorsprung von mehr als einem Tag gegenüber Placebo [6]. In der zweiten Behandlungswoche vergrößerte sich der Vorsprung auf drei Tage [6].
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Um Symptome wie Schnupfen oder Husten zu lindern und die Atemwege zu befreien, empfehlen Sie Ihren Kunden bei Sinusitis und Bronchitis GeloMyrtol® forte. Das Spezialdestillat aktiviert die natürliche Selbstreinigung in den gesamten Atemwegen und verkürzt die Krankheitsdauer. Die spürbare Wirkung trägt zu einer guten Compliance und hohen Kundenzufriedenheit bei.
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[1] Wittig T, MMW Fortschr Med. 2021; 163: 21–27.
[2] App EM. In: Entzündliche Erkrankungen des Bronchialsystems. Springer; 2000:27–53.
[3] Beuscher N et al. 8. Kongress der Gesellschaft für Phytotherapie, Abstractband, 1997:9-10
[4] Begrow F et al. Advances in Therapy. 2012;29(4):350–358.
[5] Lai Y et al. Am J Rhinol Allergy. 2014;28(3):244–248.
[6] Pfaar et al. Laryngoscope. 2023 Jul; 133(7):1576–1583.
Pflichttext
GeloMyrtol® forte. Zus.-Setz.: 1 magensaftresist. Weichkps. enth. 300 mg Destillat aus einer Mischung v. rektifiziertem Eukalyptusöl, rektifiziertem Süßorangenöl, rektifiziertem Myrtenöl u. rektifiziertem Zitronenöl (66:32:1:1). Sonst. Bestandt.: Raffiniertes Rapsöl, Gelatine, Glycerol 85 %, Sorbitol-Lösung 70 % (nicht kristallisierend), Hypromelloseacetatsuccinat, Triethylcitrat, Natriumdodecylsulfat, Talkum, Dextrin, Glycyrrhizinsäure, Ammoniumsalz. Anw.: Zur Schleimlösung u. Erleichterung des Abhustens b. ak. u. chron. Bronchitis. Zur Schleimlösung b. Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis). Zur Anw. b. Erwachsenen, Jugendlichen u. Kindern ab 6 Jahren. Gegenanz.: Nicht anwenden b. entzündl. Erkr. i. Bereich Magen-Darm u. d. Gallenwege, schweren Lebererkr., bek. Überempfindlichkeit gg. einen d. Bestandt. des Arzneim., b. Säuglingen u. Kindern unter 6 Jahren. Atemwegserkrankungen, die mit einer ausgeprägten Überempfindlichkeit der Atemwege einhergehen, Schwangerschaft/Stillzeit: Anwendung nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung durch den Arzt. Nebenwirk.: Magen- o. Oberbauchschmerzen, allergische Reakt. (wie Atemnot, Gesichtsschwellung, Nesselsucht, Hautausschlag, Juckreiz), Entzündung der Magenschleimhaut o. der Darmschleimhaut, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall o. andere Verdauungsstörungen, Geschmacksveränderungen, Kopfschmerzen o. Schwindel, In-Bewegung-Setzen v. vorh. Nieren- u. Gallensteinen, schwere anaphylaktische Reakt. Enth. Sorbitol. Pohl-Boskamp, Hohenlockstedt (11)