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Hund, Katze, Pferd
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Auch Tiere können Blut spenden

Was tun, wenn Hund Bello oder Katze Mira schwer krank sind oder durch einen Unfall großen Blutverlust haben? Bluttransfusionen können das Tier retten. Wie läuft das ab?
AutorKontaktdpa
Datum 13.01.2026  12:00 Uhr
Was tun, wenn keine Klinik mit einer Blutbank in der Nähe ist?

Was tun, wenn keine Klinik mit einer Blutbank in der Nähe ist?

Meist würden der Tierarztpraxis bekannte Tierbesitzer kontaktiert und gefragt, ob ihr Tier Blut spenden könne. »Blutspenden werden oft in kleineren Praxen über Praxistiere also Tiere der Praxisinhaber oder Mitarbeiter, aber auch durch Tierbesitzer bereitwillig gespendet«, sagt Knoll. »Es läuft viel über die Tierarztpraxen selber«, sagt auch Heidi Kübler, Präsidentin der Landestierärztekammer Baden–Württemberg.

Wie groß ist der Bedarf und was kostet eine Transfusion?

Zahlen dazu, wie häufig tierische Blutspenden in Deutschland gebraucht werden, gibt es Moritz' Worten zufolge nicht. In seiner Klinik werden pro Jahr 250 bis 300 Hunde und an die 100 Katzen mit Bluttransfusionen behandelt. In der Klein- und Heimtierklinik der FU Berlin sind die Zahlen nach Kohns Worten ähnlich.

Es herrsche aber durchaus ein Mangel an Spendertieren, sagt Moritz. In seiner Klinik gebe es daher eine Liste mit Tierbesitzern, »wo die Besitzer sagen: wir tun was Gutes, wir kommen Blut spenden«. Manche kämen mit ihrem Tier auch regelmäßig zum Blutspenden vorbei.

Ganz billig ist das Ganze nicht. Nach Worten der Landestierärztekammer-Präsidentin Kübler kostet eine Transfusion mit allem Drum und Dran um die 400 bis 500 Euro. Abgerechnet werde nach der Gebührenordnung.

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