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Schlapp und lustlos?
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Beim Sport auf Säuren und Basen achten

Menschen, die Sport treiben, sollten ihr Gleichgewicht von Säuren und Basen im Körper stabil halten. Wie dies gelingen kann, erklärte Sportwissenschaftler Dr. Joachim Merk, BG-Klinik Tübingen, auf einer Pressekonferenz des Unternehmens Salus zur Produktreihe von Basen-Aktiv®.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 30.03.2023  15:30 Uhr

Es gebe immer Phasen, in denen Leistungssportler unspezifische Einschränkungen wahrnähmen, ohne dass sich eine konkrete Ursache dafür finden lasse. Sie fühlten sich dann etwa schlapp, erschöpft, antriebs- und lustlos, litten unter Kopfschmerzen und Schlafstörungen, unter Muskelschmerzen oder Hautsymptomen. All das alles seien mögliche Symptome dafür, dass das Gleichgewicht von Säuren und Basen im Organismus nicht stimme.

Derart unspezifische Symptome betreffe auch Menschen, die keinen Sport treiben oder auf Hobbyniveau. Auch hier gebe es Faktoren, die den Säuren Überhand geben. Bei jedem Menschen trage dazu der Leistungsverlust der Nieren ab dem 30. Lebensjahr bei, so der Mediziner. Die Filterorgane büßten bis zum 70. Lebensjahr mehr als ein Drittel ihrer Leistungsfähigkeit ein.

Auch Krankheiten könnten eine Übersäuerung mit sich bringen, so etwa asthmatische Erkrankungen, Lungenentzündungen, eine diabetische Entgleisung oder eine Sepsis. Das Ergebnis hier: eine Azidose. Umgekehrt werde eine tendenziell eher saure Situation im Organismus als ein Faktor in der Entstehung zahlreicher Erkrankungen eingestuft. Dazu zählen Magen-Darm-, sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Je nach genetischer Ausstattung halten die natürlichen Puffer des Körpers das Säure-Basen-Gleichgewicht in einem mehr oder weniger engen Rahmen stabil, wie Merk erklärt. Stress, Arzneimittel, Erkrankungen, das Essverhalten, die Ernährung beeinflussten dieses Gleichgewicht.

Aerobe Sportarten punkten

Doch welche Rolle spielt nun Sport? Hier weist Merk auf die Belastung durch unterschiedliche Sportarten hin. Bei anaeroben Belastungen wie einem Sprint oder Krafttraining bis zum Muskelbrennen entstünden tendenziell mehr Säuren durch die ATP-Gewinnung im Zytoplasma. Bei anaeroben Sportarten entstünden dort auch reichlich Milchsäure, die die Übersäuerung befördert.

Dagegen tragen Merk zufolge moderates Ausdauertraining, Kraftausdauer-Training Yoga, Pilates und moderates Faszientraining zum Abbau der sauren Substanzen im Körper bei. Das geschehe, weil durch das erhöhte Atemminutenvolumen mehr Sauerstoff aufgenommen und Kohlendioxid abgegeben wird. Auch der Abbau von Lactat finde verstärkt statt.

Erholung einplanen

Der Mediziner plädiert dafür, stets auch auf das eigene Körpergefühl zu hören und dem Körper ausreichende Erholungszeiten zu gönnen. So solle man zwischen zwei anstrengenden Einheiten Krafttraining mindestens 48 Stunden pausieren und Faszienrollen und -bälle kommen am besten ein- bis maximal zweimal pro Woche zum Einsatz.

Schildern Kunden in der Apotheke Symptome, die womöglich auf eine Übersäuerung hindeuten können und hinter denen ärztliche Diagnostik nichts anderes gefunden hat, so könne man ein Basenpräparat empfehlen. In der Regel würden die Betroffenen einen positiven Effekt binnen drei Tagen spüren und sich besser fühlen. Als wichtige Mikronährstoffe für gesunde Faszien und den Muskelstoffwechsel nannte Merk Zink und Kupfer sowie Calcium, Kalium und Magnesium.

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