| Barbara Döring |
| 24.02.2026 16:00 Uhr |
Zusätze wie Balsame oder ätherische Öle könnten die Haut und Atemwege von Allergikern reizen. / © Adobe Stock/Suzi Media
Sie sollen vor Hautirritationen schützen oder den Atem befreien – Zusätze wie Ringelblumenbalsam, Aloe Vera oder Eukalyptusöl in Papiertaschentüchern sieht der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) kritisch. Sie seien zwar gut gemeint, aber oft wenig hilfreich. Ein spürbarer Nutzen für die Haut sei aufgrund der geringen Menge kaum zu erwarten, vor allem wenn die Haut empfindlich ist oder bereits entzündlich reagiert.
Gerade für Allergiker könnten die Zusätze zudem zum Problem werden, vor allem wenn es sich um Duftstoffe handelt. Diese gehören zu den häufigsten Auslösern von Kontaktallergien und könnten empfindliche Haut oder hyperreagible Atemwege zusätzlich reizen. Neben Allergikern würde dies auch Menschen betreffen, die sehr empfindlich auf Chemikalien reagieren, wie bei MCS (Multiple Chemical Sensitivity).
Wenn die Haut rund um die Nase gerötet, wund oder trocken ist, wären Wundsalben mit bewährten Inhaltsstoffen wie Panthenol in wirksamer Konzentration besser geeignet, empfiehlt der DAAB. Sie unterstützen die Regeneration und beruhigen gereizte Stellen deutlich nachhaltiger.