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Starke Schmerzen am Auge
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Clusterkopfschmerz – Symptome, Ursachen und Behandlung

Er zählt zu den schlimmsten Schmerzen, die ein Mensch erleben kann: Typisch für Clusterkopfschmerz ist ein starkes Stechen im Bereich des Auges. Was weitere Symptome sind – und was hilft.
AutorKontaktdpa
Datum 02.04.2026  13:00 Uhr
Clusterkopfschmerz – Symptome, Ursachen und Behandlung

»Ich habe wirklich so für eineinhalb Stunden gedacht, ich würde mir am liebsten den Kopf abhacken.« Mit diesen Worten beschreibt Musiker Tom Kaulitz eine Clusterkopfschmerz-Attacke, die er vor kurzem durchgemacht hat.

Clusterkopfschmerz hat eine große Wucht. Manche Betroffene sagen sogar: Es fühlt sich an, als würde einem jemand einen Nagel ins Auge rammen. Im Vergleich zu Migräne kommt Clusterkopfschmerz deutlich seltener vor: Nach Angaben der Deutschen Hirnstiftung ist einer von 1000 Menschen betroffen, Männer dabei etwa dreimal so häufig wie Frauen. Drei Fragen und Antworten zu der Erkrankung.

Woran erkennt man Clusterkopfschmerz?

Bohrend, stechend, brennend: So beschreibt »gesundheitsinformation.de« den Schmerz. Er tritt dabei im Bereich von Auge und Schläfe auf, wobei immer nur eine Seite des Gesichts betroffen ist.

Häufige Begleitsymptome sind laut der Deutschen Hirnstiftung:

  • ein gerötetes und tränendes Auge
  • eine verstopfte Nase
  • eine Schwellung des Augenlids
  • vermehrtes Schwitzen auf der betroffenen Gesichtshälfte

Clusterkopfschmerz tritt in Episoden auf, die einige Tage bis Wochen andauern können. In dieser Zeit erleben Betroffene regelmäßig Schmerzattacken – bis zu mehrmals am Tag. Oft setzen sie dabei stets zur selben Uhrzeit ein. Nach 15 Minuten bis 3 Stunden ist der Spuk in aller Regel wieder vorbei. Ist die Clusterepisode abgeklungen, haben Betroffene eine Zeit lang keine Beschwerden. Manchmal liegen zwischen zwei Episoden sogar Jahre.

Warum bekommt ein Mensch überhaupt Clusterkopfschmerz?

Die genaue Ursache ist der Deutschen Hirnstiftung zufolge nicht vollständig geklärt. Es gibt Hinweise darauf, dass die Erkrankung womöglich auf eine Fehlfunktion des Hypothalamus zurückgeht, der den Tag-Nacht-Rhythmus im Gehirn reguliert. Auch Durchblutungsveränderungen könnten eine Rolle spielen.

Steckt ein Patient oder eine Patientin in einer Clusterepisode, können bestimmte Auslöser, sogenannte Trigger, zu einer Schmerzattacke führen. Ein Beispiel ist Alkohol. Auf ihn sollten Betroffene während einer Episode daher besser verzichten.

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