Jeder Blutspendetermin beginnt mit einer genauen Prüfung, ob man als Spender oder Spenderin infrage kommt. / © Getty Images/mailsonpignata
In Deutschland spenden derzeit nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) zu wenig Menschen Blut. Ein Grund neben Feiertagen und Winterwetter: Viele Menschen hat es erwischt, sie liegen etwa mit Grippe flach. Wer an einer akuten Atemwegsinfektion leidet, kann vorübergehend kein Blut spenden, so der DRK-Blutspendedienst Nord-Ost. Und auch danach ist etwas Warten angesagt.
Solche Wartezeiten gelten übrigens auch in anderen Fällen. Sie dienen der Sicherheit der Spenderinnen und Spender sowie der Menschen, denen das Blut zugutekommen soll.
Erst zum Impftermin, dann direkt zur Blutspende? Das geht nicht. Wie lange man warten muss, hängt von der Art der Impfung ab, wie das Portal «blutspenden.de» erklärt:
Übrigens: Wer als Prophylaxe nach einem Tierbiss eine Tollwut-Impfung bekommen hat, kann sogar erst nach zwölf Monaten wieder Blut spenden.
Zahn ziehen oder Wurzelkanalbehandlung: Solche umfassenderenBehandlungen in der Zahnarztpraxis führen ebenfalls zu einer Wartezeit von vier Wochen. Anders sieht es nach professionellen Zahnreinigungen oder Kontrollterminen aus: In diesen Fällen ist laut «Blutspende-Magazin» des DRK schon am nächsten Tag eine Blutspende wieder möglich.
Gut zu wissen: Jeder Blutspendetermin beginnt mit einer genauen Prüfung, ob man als Spender oder Spenderin infrage kommt. Wer vorab eine erste Einschätzung haben möchte, kann sich durch einen Check des DRK-Blutspendedienstes West klicken. Generelle Voraussetzungen für die Blutspende sind, dass man mindestens 18 Jahre alt ist und mindestens 50 Kilogramm wiegt.