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Arznei für die Kleinen
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Das gehört in die Hausapotheke für Kinder

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und sollten auch im Krankheitsfall nicht als solche behandelt werden. Denn Medikamente für Erwachsene sind nicht für Kinder geeignet – auch nicht in geringerer Dosierung. Jeder Kinderhaushalt sollte daher eine spezielle Hausapotheke für die kleineren Familienmitglieder bereithalten. Was alles hineingehört, erklärt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 26.02.2024  16:00 Uhr

Medikamente bei Kindern sinnvoll einsetzen

Die BZgA weist zudem darauf hin, dass bei harmlosen Beschwerden zwar nicht gleich zu Medikamenten gegriffen werden sollte, ganz sicher aber bei ernsten Erkrankungen. Dennoch gelte: Grundsätzlich sollten einem Kind nur nach Rücksprache mit dem Kinderarzt Arzneimittel verabreicht werden – auch, wenn es sich um naturheilkundliche Medikamente handelt.

Eine Ausnahme könne bei Mitteln gemacht werden, die gut bekannt sind, wie zum Beispiel Fieberzäpfchen. Doch auch diese sollten nicht gleich bei jedem Fieber auf eigene Faust verabreicht werden sollten. Viele Beschwerden ließen sich schon durch besondere Zuwendung oder einfache Hausmittel wie Wärme, Kräutertees oder Massagen überwinden.

Unerlässlich ist der Einsatz von Medikamenten laut BZgA dagegen zum Beispiel

  • bei den im Kindesalter häufig auftretenden Erkrankungen, die durch Viren oder Bakterien ausgelöst werden. Dazu gehören beispielsweise Infektionen der Harnwege, des Mittelohrs oder der Nebenhöhlen.
  • zur Vorbeugung von Rachitis, hier erhalten Kinder je nach Geburtszeitpunkt die ersten 12 bis 18 Lebensmonate Vitamin D.
  • regelmäßig bei chronischen Erkrankungen.
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