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Nord, Ost, Süd und West
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Das sind die Protest-Termine im November

Der November steht ganz im Zeichen des Protests. An jedem Mittwoch sollen Apotheken der jeweiligen Region schließen und protestieren. Dazu gibt es zentrale Kundgebungen. Ein Überblick.
AutorKontaktPZ
Datum 31.10.2023  08:30 Uhr

22. November: Stuttgart

Die Apotheken im Süden – die Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg – demonstrieren am 22. November ab 12 Uhr gemeinsam auf dem Schlossplatz in Stuttgart. Die Bustransfers werden noch abgestimmt.

29. November: Dresden

Den Abschluss bildet die Region Ostdeutschland mit den Bundesländern Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. Hier wird am 29. November ab 14 Uhr auf dem Theaterplatz in Dresden demonstriert.

Die ABDA versichert, dass an allen Protesttagen die Arzneimittelversorgung über Notdienstapotheken garantiert wird. Bundesweite Proteste gab es bereits am 14. Juni, mehrstündige Schließungen zum Auftritt von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) beim Deutschen Apothekertag (DAT) am 27. September. »Durch Lieferengpässe, Personalmangel und eine auf dem Niveau von 2004 eingefrorene Vergütung ist die Lage der Apotheken seit Jahren angespannt«, so die ABDA.

Die wohnortnahe Arzneimittelversorgung gerate immer mehr in Gefahr, die Apothekenzahl sei im Europavergleich auf einem historischen Tiefstand. »Mit ihren Protesten fordert die Apothekerschaft die Bundesregierung auf, dringend das Honorar zukunftsgerecht anzupassen und die Apotheken solide zu finanzieren, statt – wie kürzlich geschehen – bewährte Strukturen in Frage zu stellen und eine zerstörerische Deregulierung in Richtung von Leistungskürzungen und einem Zwei-Klassen-Apothekensystem vorzuschlagen«, fordert die ABDA.

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