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Social Media Challenge
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Deo-Quatsch mit Konsequenzen

Auf den sozialen Medien jagt eine Challenge die nächste. Auch vor der missbräuchlichen Anwendung von Deos machen die irrwitzigen Herausforderungen nicht halt. Das kann schwerwiegende Folgen haben, warnt das Bundesamt für Risikobewertung (BfR).
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 04.10.2023  14:00 Uhr

Den Sinn der Aktion muss wahrscheinlich keiner verstehen, doch für manche scheint es reizvoll, ein Deo so lange auf die Haut zu sprühen, bis nicht nur der letzte Hauch von Schweißgeruch beseitigt ist, sondern auch die ein oder andere Hautzelle. Vor allem unter Jugendlichen kursieren zurzeit zwei Varianten der Deo-Challenge: das Sprühen auf die Haut so lange auszuhalten wie möglich oder das Deo sogar zu inhalieren. All das wird mit Fotos oder Videos dokumentiert und auf Tiktok und Co. geteilt.

Was für manche lustig klingen mag, kann dramatisch enden. Da in den Medien bereits Todesfälle mit der Challenge in Verbindung gebracht wurden, warnt das BfR davor, sich an dem vermeintlichen Spaß zu beteiligen. Im Extremfall könnten durch das Deosprühen innerhalb von wenigen Sekunden die Temperatur auf der Haut auf Minus 30 Grad Celsius absinken und massive Hautschädigungen entstehen. Noch dramatischer sind die möglichen Folgen beim Einatmen von Deospray: Dabei kann es unmittelbar zu Bewusstseinsverlust, Herzversagen und Atemlähmung kommen. Nicht nur Kindern und Jugendlichen, auch Erwachsenen wird davon abgeraten, sich an der gesundheitsgefährdenden und mitunter lebensbedrohlichen Aktion zu beteiligen. /

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