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Öl, Zitrone, Aloe vera
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Die besten Hausmittel gegen Schuppen

Wer Schuppen an sich bemerkt, fühlt sich damit meist ziemlich unwohl – vor allem, wenn sie auf dunkler Kleidung besonders gut sichtbar werden. Was zur Bildung von Schuppen führt und wie man sie in den Griff bekommen kann.
AutorKontaktdpa
Datum 06.02.2025  08:00 Uhr

Dass die Kopfhaut abschuppt, ist ein natürlicher Prozess. Diese Erneuerung der Haut findet bei jedem Menschen statt. »In der Regel dauert es 28 Tage von der Entstehung bis zur Ablösung der Hautzellen«, sagt Ursula Sellerberg von der Bundesapothekerkammer in Berlin.

Bilden sich allerdings zu schnell neue Hornhautzellen, also beschleunigt sich der Prozess, ballen sie sich zusammen. Die Zellen lösen sich dann in größeren Verbänden. Das sind dann sichtbare Schuppen, die die meisten Betroffenen optisch stören.

Welche Schuppenarten und möglichen Ursachen gibt es?

Schuppen sind nicht gleich Schuppen: Unterscheiden muss man zwischen der trockenen und der fettigen Variante:

  • Trockene Schuppen sind klein, weiß und rieseln ähnlich wie Schnee. »Mögliche Ursachen sind zu häufiges und/oder zu heißes Waschen und Föhnen der Haare oder auch trockene Heizungsluft«, sagt die Dermatologin Marion Moers-Carpi aus München. Auch durch zu wenig Trinken kann die Haut insgesamt und damit auch die Kopfhaut zu trocken werden – es bilden sich Schuppen.
  • Fettige Schuppen sind gelblich-glänzend und haften oft fest im Haar. Ursache ist eine erhöhte Talgproduktion. Dazu kommt es beispielsweise durch zu häufiges Haarewaschen. »Fettige Schuppen begünstigen zudem das Wachstum des Hefepilzes Malassezia furfur«, sagt Marion Moers-Carpi.

Bloß eine Kopfhaut, die etwas aus dem Takt geraten ist – oder schon eine Hauterkrankung? Generell gilt: Gehen die Schuppen mit Juckreiz und Rötungen einher, sollte man unbedingt ärztlichen Rat einholen. Gleiches gilt für nässende Stellen, Bläschen oder Krusten auf der Kopfhaut. Dermatologin oder Dermatologe sind auch dann gefragt, wenn Anti-Schuppen-Shampoos aus der Drogerie oder Hausmittel keine Wirkung zeigen.

Welche Hausmittel helfen gegen Schuppen?

Um trockene Schuppen in den Griff zu bekommen, kann man diese Hausmittel testen:

  • Olivenöl: »Hilfreich kann sein, bei trockenen Schuppen über Nacht einige Tropfen Olivenöl auf die Kopfhaut zu geben und einwirken zu lassen«, sagt Apothekerin Ursula Sellerberg. Um zu vermeiden, dass das Olivenöl auf die Bettwäsche gerät, sollte man lieber eine Mütze oder Plastikhaube überziehen. Am nächsten Morgen dann das Öl mit Shampoo auswaschen.
  • Aloe vera: Sie wirkt Marion Moers-Carpi zufolge gegen trockene Schuppen und juckende Kopfhaut, da sie Feuchtigkeit spendet und beruhigt. Dafür ein Aloe-vera-Gel, das es etwa in der Drogerie gibt, in die Kopfhaut einmassieren, eine halbe Stunde einwirken lassen und es anschließend mit einem milden Shampoo auswaschen.

Diese Hausmittel können auch bei fettigen Schuppen zum Einsatz kommen:

  • Natron: Das Pulver mit etwas Wasser zu einer Paste anrühren und dann auf die Kopfhaut auftragen. Nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten wird die Paste mit Shampoo aus den Haaren ausgewaschen.
  • Zitrone: Dafür einen Esslöffel Zitronensaft mit drei Esslöffeln Wasser vermischen und die Flüssigkeit auf der Kopfhaut verteilen. Nach 15 Minuten gut auswaschen.
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