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Lieferengpässe
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Die Dringlichkeitsliste im Überblick

Ab dem 1. Dezember 2023 gilt die Dringlichkeitsliste für Kinderarzneimittel, die das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) erstellt hat. Bei Lieferengpässen sollen Apotheken bei diesen Präparaten erweiterte Austauschmöglichkeiten haben.
AutorKontaktJuliane Brüggen
Datum 15.11.2023  10:30 Uhr
Welche Arzneimittel sind auf der Liste?

Welche Arzneimittel sind auf der Liste?

Die kürzlich durch das BfArM veröffentlichte Liste ist PZN-basiert. Die gelisteten Präparate sollen in der Apothekensoftware gekennzeichnet werden. Knapp 350 Arzneimittel sind aufgeführt, darunter

Antibiotika-Trockensäfte und -Säfte:

  • Penicilline: Amoxicillin, Amoxicillin/Clavulansäure, Phenoxymethylpenicillin, Sultamicillin
  • Cephalosporine: Cefaclor, Cefadroxil, Cefixim, Cefpodoxim, Cefuroxim
  • Makrolide: Azithromycin, Clarithromycin, Erythromycin
  • Clindamycin
  • Trimethoprim/Sulfamethoxazol

Schmerz- und Fiebermittel:

  • Ibuprofen (Sirup/Suspension zum Einnehmen, Zäpfchen, Pulver zum Einnehmen, Weichkapseln zum Zerbeißen)
  • Paracetamol (Lösung zum Einnehmen, Zäpfchen, Sirup, Granulat)

Nasentropfen und Nasensprays für Kinder:

  • Oxymetazolin
  • Xylometazolin

Mittel zur Bronchienerweiterung:

  • Salbutamol (Dosieraerosol, Lösung für Vernebler, Pulverinhalation, Tropfen zum Einnehmen)
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