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Verhaltensänderung
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Die richtigen Ziele setzen

Gute Vorsätze für das neue Jahr zu fassen, ist für viele Menschen ein festes Ritual. Die gut gemeinten Pläne sind jedoch oft schon im Januar zum Scheitern verurteilt. Dafür verantwortlich seien meist falsche Zielsetzungen, wie der Deutsche Verband Ergotherapie in einer Pressemeldung schreibt.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 21.01.2026  14:00 Uhr

Oft sind es immer wieder dieselben Vorsätze, die auf der Agenda stehen, weil es auch im vergangenen Jahr nicht gelungen ist, endlich aktiver zu werden, gesünder zu essen oder das Rauchen aufzugeben. »Verhaltensänderung ist die Königsdisziplin«, sagt Ergotherapeut Fabian Heringhaus. Wichtig sei, die Ziele so festzulegen, dass sie tatsächlich erreichbar seien. Auch die Art der Zielsetzung sei entscheidend. Besser als sich vorzunehmen, 20 kg abzunehmen, sei es, sich eine Verhaltensänderung vorzunehmen: »Ich verändere mein Essverhalten«, »Ich integriere mehr Sport in meinen Alltag« oder »Ich ändere meine Freizeitgestaltung«.

Heringhaus empfiehlt zudem, sich lieber kleinere Ziele zu stecken. Oft würden sich die Menschen in der Euphorie der Neujahrsnacht zu viel vornehmen. Hilfreich sei zudem, Positives zu verstärken. Das gelänge gut mit einem Journal, in das man jeden Tag einträgt, was gut gelungen ist und wofür man sich feiern darf. Bis aus einer Verhaltensänderung eine Gewohnheit wird, dauere es mindestens sechs Monate. Wer selbst nicht genügend Ausdauer hat, könne als präventive Leistung für Selbstzahler Unterstützung bei Ergotherapeuten erhalten.

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