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Sanddorn
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Die Zitrone des Nordens

Der Herbst steht vor der Tür. Um sich für die anstehende Erkältungszeit zu wappnen, greifen viele Menschen jetzt zu Vitamin C. Warum nicht mal Sanddorn probieren? Das Wildobst ist in vielerlei Hinsicht ein besonderes Gewächs und bietet deutlich mehr als einen hohen Vitamin-C-Gehalt.
AutorKontaktAndrea Pütz
Datum 15.09.2023  15:00 Uhr

Zehnmal mehr Vitamin C

Aufgrund ihres sehr hohen Vitamin-C-Gehaltes (circa 450 bis 600 mg pro 100 g) wird Sanddorn auch häufig als die »Zitrone des Nordens« bezeichnet. Die echten Zitronen kommen übrigens nur auf rund 50 mg/100 g. Selbst Schwarze Johannisbeeren (circa 180 mg/100g) stellt der Sanddorn in den Schatten. Nur wenige Teelöffel Sanddornsaft decken den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Aber Sanddorn kann noch mehr: Er ist eine der wenigen Obstsorten, die Vitamin B12 liefert, deren wichtigste Quelle eigentlich tierische Lebensmittel sind. Also auch für Vegetarier und Veganer eine interessante Frucht.

Daneben bietet Sanddorn weitere Mikronährstoffe, beispielsweise Vitamine (wie Vitamin E, B-Vitamine), Mineralstoffe und Spurenelemente (zum Beispiel Magnesium, Calcium, Eisen, Mangan), ätherische Öle sowie Carotinoide (Betacarotin). Das Kernöl ist zudem reich an essenziellen Fettsäuren wie Linol- und Linolensäure. Mit diesem Cocktail schützt Sanddorn als natürliche Nahrungsergänzung vor Infekten und wirkt insgesamt zellprotektiv, entzündungshemmend und wundheilungsfördernd.

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