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BVpta berichtet
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Eindrücke von der Expopharm

Die Expopharm 2026 brachte Apothekenteams, Unternehmen, Verbände und viele weitere Akteure der Branche zusammen. Neben Produktneuheiten und fachlichen Informationen standen vor allem aktuelle Entwicklungen und die Zukunft der Apotheke im Mittelpunkt. Der Bundesverband PTA (BVpta) berichtet von seinen Eindrücken.
AutorKontaktBettina Schwarz/BVpta
Datum 30.09.2026  12:00 Uhr
Eindrücke von der Expopharm

Für den BVpta waren die persönlichen Begegnungen mit PTA ein besonderer Höhepunkt. Wir hatten viele Gelegenheiten zum Austausch, für Fragen und Gespräche über den Berufsalltag. Dabei wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig der direkte Kontakt zur Berufsgruppe ist. Was beschäftigt PTA? Wo liegen die Herausforderungen? Und welche Veränderungen wünschen sie sich für ihren Beruf? Solche Gespräche liefern wertvolle Impulse für die Arbeit des Berufsverbandes.

Auch die Digitalisierung war auf der Messe allgegenwärtig. Die elektronische Patientenakte (ePA) und der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) wurden an vielen Messeständen und in zahlreichen Vorträgen thematisiert. Für PTA können digitale Anwendungen künftig Arbeitsabläufe erleichtern und Routineaufgaben unterstützen. Gleichzeitig bleibt die persönliche Beratung ein zentraler Bestandteil der Arbeit in der Apotheke. Pharmazeutisches Wissen, Erfahrung und der direkte Kontakt zu den Patientinnen und Patienten lassen sich nicht ersetzen.

Strengere Regelungen

Auch gesundheitspolitisch hatte München einiges zu bieten. Beim Deutschen Apothekertag setzte Bundesgesundheitsminister Carsten Linnemann ein Signal für die Vor-Ort-Apotheken. Er betonte ihre Bedeutung für die wohnortnahe Arzneimittelversorgung und als Teil lebendiger Innenstädte. Gleichzeitig kritisierte er aus seiner Sicht bestehende Wettbewerbsnachteile gegenüber ausländischen Onlineapotheken.

Mit der geplanten Apothekenreform sollen die Apotheken wirtschaftlich stabiler aufgestellt und zusätzliche Aufgaben in der Versorgung ermöglicht werden.

Auch das Thema Medizinalcannabis stand auf der politischen Agenda. Angesichts stark gestiegener Importmengen sprach sich Linnemann für strengere Regelungen aus. Die Reaktionen auf seine Aussagen waren überwiegend positiv und von der Erwartung begleitet, dass nun konkrete Schritte folgen. Entscheidend wird sein, welche der angekündigten Maßnahmen tatsächlich umgesetzt werden – und wie sie sich am Ende auf die Apotheken und die dort tätigen PTA auswirken.

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