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Viel Milch in der Jugend
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Endometriose vorbeugen

Wenn Mädchen im Jugendalter häufig Milchprodukte verzehren, reduziert dies möglicherweise ihr Risiko für eine spätere Endometriose. Darauf deuten die Ergebnisse einer Studie aus Houston, Texas, hin, über die das Deutsche Gesundheitsportal berichtet.
AutorKontaktAnnette Immel-Sehr
Datum 05.07.2022  08:30 Uhr

Wie eine Endometriose entsteht, ist weitgehend unbekannt. Die meisten Betroffenen leiden schon früh an Schmerzen während der Menstruation, die Diagnose wird aber häufig erst nach einigen Jahren gestellt. Das Team um James L. Nodler, CCRM Houston Medical Center office, Texas, ging der Frage nach, ob es möglicherweise Umweltfaktoren im Jugendalter gibt, die die Entstehung einer Endometriose begünstigen. So untersuchten sie die früheren Ernährungsgewohnheiten von 32.000 Frauen (34 bis 51 Jahre), die in Fragebögen Auskunft über ihre Ernährung während der High-School-Zeit gegeben hatten.

Bei 581 der Frauen wurde in den nachfolgenden Jahren Endometriose durch eine Bauchspiegelung festgestellt. Die Forschenden fanden, dass Frauen, die während ihrer Jugend mehr als vier Portionen Milchprodukte am Tag gegessen hatten, ein um 32 Prozent geringeres Risiko hatten, im Erwachsenenalter an Endometriose zu erkranken als Frauen, die höchstens eine Portion am Tag gegessen hatten. Vor allem viel Joghurt und Eiscreme könnten sich positiv auswirken. Ob ein ursächlicher Zusammenhang besteht, kann aus der Studie allerdings nicht abgelesen werden.

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