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Einmaliges Angebot
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Für wen der Check-up ab 18 sinnvoll ist

Mit 18 zum Check-up, wofür soll das gut sein? Das fragen sich wahrscheinlich etliche junge Menschen. Aber das Angebot, das einmalig für Menschen zwischen dem 18. und dem 34. Lebensjahr gilt, hat durchaus seinen Sinn.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 28.02.2025  15:00 Uhr

Die meisten jungen Menschen haben von einem reichlich: Gesundheit. Doch je nach Risikokonstellation und familiärer Belastung fühlen sich viele von ihnen zwar gesund, doch Krankheiten, die sich chronisch entwickeln können, oder das Risiko dafür lassen sich bereits feststellen. Das gelingt mit dem Gesundheits-Check-up, dessen Kosten die gesetzlichen Krankenkassen einmalig für Menschen zwischen dem 18. und 34. Lebensjahr übernehmen.

Besonders hilfreich ist der Check-up dann, wenn der junge Mensch bereits Gesundheitsrisiken aufweist. Dazu gehören Übergewicht, Bewegungsmangel, eine ungesunde Lebensweise inklusive Rauchen und deutlichem Alkoholkonsum, aber auch familiäre Gesundheitsbelastungen. Leidet also ein verwandtschaftlich nahestehender Mensch bereits an hohem Blutdruck, an Diabetes oder/und an einer Herz-Kreislauf-Erkrankung oder sind in der Familie bereits mehrere Menschen in verschiedenen Generationen an Krebs erkrankt, dann lohnt es auf jeden Fall, die eigene Gesundheit auch schon in jungem Alter checken zu lassen. Der Check-up beinhaltet laut Bundesministerium für Gesundheit (BMG) folgende Punkte:

  • Die Anamnese: Der Arzt erfragt Beschwerden, Risiken und den Impfstatus.
  • körperliche Untersuchung inklusive einer Blutdruckmessung
  • Blutuntersuchung bei entsprechendem Risikoprofil, dabei werden auch die Blutfette und der Blutzuckerspiegel erfasst.
  • Das Hautkrebs-Screening kann gegebenenfalls in Verbindung mit dem Check-up durchgeführt werden.
  • In der anschließenden Beratung bespricht man die Untersuchungsergebnisse und individuelle Risikofaktoren. Eventuell empfiehlt der Arzt eine Form der Prävention, also etwa einen Kurs zu Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung oder Suchtmittelkonsum. Die dafür von ihm ausgestellte Präventionsempfehlung dient der Vorlage bei der Krankenkasse.
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