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Regionale Unterschiede
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Grippeimpfstoff wird eng

Den Umgang mit Lieferengpässen ist das Apothekenteam eigentlich bereits gewohnt. Auch ein vorübergehender Mangel an Grippeimpfstoffen ist keine gänzlich neue Situation. Und doch ist in dieser Saison einiges anders als in den vergangenen Jahren. Denn selten war die Vakzine bereits so schnell verimpft und keine neue Ware im Markt zu bekommen.
AutorKontaktPZ
AutorKontaktStephanie Schersch
Datum 15.10.2020  13:18 Uhr

Kaum Einzeldosen

Vor allem Einzeldosen sind schwer zu bekommen. Damit trifft der Engpass besonders Privatpatienten oder gesetzlich Versicherte, die den Impfstoff selbst zahlen müssen und mit einem entsprechenden Rezept in der Offizin stehen. Apotheker dürfen ihnen keine Impfdosen aus den Zehner-Gebinden aushändigen, die für den Sprechstundenbedarf vorgesehen sind.

Immerhin könnte die nationale Reserve etwas Entspannung in diese Situation bringen, die im November in den Markt fließen soll. Dem Vernehmen nach soll das Kontingent vor allem aus Einzeldosen bestehen. Darüber hinaus kann derzeit wohl nur eines die Lage wesentlich entzerren: die gezielte Information der Patienten, dass auch der November noch ein guter Monat für die Grippeimpfung ist.

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