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Muskeln, Bänder, Sehnen
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Häufige Ursachen von Schulterschmerzen

Die Schultern sind äußerst beweglich – dank Muskeln, Bändern und Sehnen, die alles in Position halten. Wenn hier etwas aus dem Gleichgewicht gerät, kommt es zu Schmerzen. Was dahinter stecken kann – und was dagegen hilft.
AutorKontaktdpa
Datum 12.02.2025  14:00 Uhr

Wann zum Arzt?

Wer Schulterschmerzen hat, schiebt das Abklären in der Arztpraxis am besten nicht auf die lange Bank. »Grundsätzlich empfiehlt es sich, spätestens nach zwei bis vier Wochen anhaltender Schulterschmerzen einen Arzt aufzusuchen«, so Marquaß. Früh erkannt, lassen sich viele Erkrankungen im Schulterbereich gut behandeln – etwa mit krankengymnastischen Übungen.

Was kann man selbst tun?

Ein guter Anfang ist es, Bewegung in den Alltag zu holen. Belastende Sportarten wie Tennis oder intensiven Kraftsport im Oberkörperbereich vermeidet man aber lieber. Schulterfreundlicher sind Walking, Joggen, Radfahren oder Schwimmen.

Bastian Marquaß schlägt zudem eine Übung vor, die man mehrmals am Tag einbauen kann: das Armpendel. Dafür lässt man den Arm locker herabhängen. Die Schulter nun für fünf bis zehn Minuten locker hin und her schwingen lassen – wer mag, kann dabei ein leichtes Gewicht wie eine Wasserflasche in der Hand halten.

Ebenfalls hilfreich ist es, mehrmals am Tag die eigene Körperhaltung zu checken. Die Schultern sind nach vorn gesackt? Dann ist nachjustieren angesagt: »Brust raus, Schultern nach hinten – so wie beim tiefen Einatmen«, so Marquaß.

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