Heilbar ist eine Spastik zwar nicht, aber sie ist der Deutschen Schlaganfall-Hilfe zufolge gut behandelbar. Für Erleichterung kann insbesondere eine Kombination aus diesen drei Dingen sorgen:
Behandlung mit Medikamenten: Zum Einsatz kommen Wirkstoffe, die die Muskelspannung verringern, zum Beispiel Baclofen, Tizanidin oder Dantrolen. Die Therapie sollte eng durch Arzt oder Ärztin begleitet werden, da die Medikamente Nebenwirkungen wie Schwindel oder starke Müdigkeit mit sich bringen können.
Physio- und Ergotherapie: Im Zuge der Physiotherapie werden betroffene Muskeln gekräftigt, gedehnt und mobilisiert. Bei der Ergotherapie lernen Betroffene, wie sie Alltagsaufgaben wie Anziehen, Essen oder Schreiben besser bewältigen können.
Individuell angepasste Hilfsmittel: Ein Beispiel dafür sind Orthesen, die bestimmte Körperteile umschließen – und etwa das Handgelenk in eine Position bringen, die das Greifen erleichtert. Weiteres Beispiel: Einlagen oder Spezialschuhe, die die Stolpergefahr verringern und mehr Sicherheit beim Gehen bieten.