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Erblich bedingter Haarausfall
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Hilft eine spezielle Ernährung?

Genetisch bedingter Haarausfall trifft im Laufe des Lebens 80 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen, schreibt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR). Viele Menschen hoffen, dem Haarverlust mit der Ernährung Einhalt gebieten zu können. Gelingt das?
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 09.05.2025  10:00 Uhr

Genetisch bedingter Haarausfall heißt auch androgenetische Alopezie. Hierbei reagiert die Haarwurzel überempfindlich auf das Hormon Dihydrotestosteron. Für Männer mit dieser genetischen Veranlagung bedeutet das oft schon einen beginnenden Haarverlust kurz nach der Pubertät, so das BfR. Frauen ereilt dieses Schicksal nach den Wechseljahren, wenn Östrogen nurmehr in sehr geringen Mengen im Körper zirkuliert. Das BfR hat jüngst wissenschaftlich bewertet, ob Menschen mit androgenetischer Alopezie aus medizinischer Sicht zusätzliche Nährstoffe brauchen und somit von einer besonderen Form der Ernährung profitieren könnten.

Das Ergebnis ist ernüchternd für Betroffene, die hofften, das Haarwachstum über die Ernährung ein wenig erhalten zu können: Ein zusätzlicher Bedarf an Nährstoffen besteht demnach laut BfR nicht. Eine ausgewogene Ernährung reiche aus, es gäbe keine besonderen Ernährungsanforderungen, durch die sich die androgenetische Alopezie beeinflussen ließe.

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