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Ausdrücklich empfohlen
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HPV-Impfung auch für Jungen

Vor einer Infektion mit humanen Papillomviren (HPV) sollten sich auch Jungen schützen, empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO).
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 04.11.2024  12:00 Uhr

Denn nicht nur Frauen erkranken durch HPV deutlich häufiger an Gebärmutterhalskrebs, sondern auch bei Männern steigt durch das Virus die Gefahr für Krebs im Mund-Rachenraum, am After sowie am Penis.

Laut Robert Koch-Institut (RKI) erkranken in Deutschland jedes Jahr HPV-bedingt 600 Männer an Anal- und mindestens 250 an Penistumoren sowie mindestens 750 an Tumoren in der Mundhöhle beziehungsweise im Rachen. Von Genitalwarzen – ebenfalls eine mögliche Folge von HP-Viren, sind beide Geschlechter im gleichen Ausmaß betroffen.

Eine HPV-Impfung schützt und wird von der STIKO für alle Kinder und Jugendlichen empfohlen, möglichst vor dem ersten sexuellen Kontakt. Eine verpasste Immunisierung sollte am besten bis zum Alter von 17 Jahren nachgeholt werden. Ob eine Impfung danach noch sinnvoll ist, entscheidet der Arzt.

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