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Vor Auslandsreisen
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Impfschutz gegen Keuchhusten prüfen

Das Centrum für Reisemedizin (CRM) rät aktuell dazu, den Impfstatus für Keuchhusten vor einer Auslandsreise zu überprüfen. Der Grund: massiv erhöhte Infektionszahlen zurzeit in Dänemark.
AutorKontaktKatja Egermeier
Datum 27.11.2023  16:00 Uhr
Gefahr besonders für Neugeborene und Säuglinge

Gefahr besonders für Neugeborene und Säuglinge

Für sehr kleine Säuglinge und Neugeborene sei Keuchhusten besonders gefährlich, da die erste Impfung erst nach dem vollendeten zweiten Lebensmonat gegeben werden könne, erklärt Jelinek. Gleiches gelte für ungeimpfte Kinder im ersten Lebensjahr. Jüngere Kinder durchlebten häufig schwere Verläufe, die einen Krankenhausaufenthalt notwendig machen und in Einzelfällen mit lebensbedrohlichen Atemstillständen einhergehen könnten.

Die STIKO rät Schwangeren daher seit einigen Jahren, sich zu Beginn des letzten Schwangerschaftsdrittels gegen Keuchhusten impfen zu lassen – unabhängig vom Zeitpunkt der letzten Auffrischimpfung. Das schütze das Kind in den besonders kritischen ersten Wochen nach der Geburt. Auch weiteren Kontaktpersonen wie Großeltern, Geschwistern, Freunden, Babysittern und Tagesmüttern empfiehlt Jelinek, ihren Impfschutz überprüfen und sich gegebenenfalls mindestens vier Wochen vor dem errechneten Geburtstermin eine Auffrischimpfung geben lassen. Personen, die in Gesundheits-, Pflege- oder Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten sollten ihren Pertussis-Impfschutz ohnehin alle zehn Jahre auffrischen lassen.

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