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An kalten Tagen
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Insulin vor Frost schützen

Pen oder Pumpe immer dabei: Viele Diabetikerinnen und Diabetiker brauchen Insulin, um den Blutzuckerspiegel unter Kontrolle zu halten. Frost verträgt das Hormon aber nicht. Tipps für unterwegs.
AutorKontaktdpa
Datum 08.01.2024  14:00 Uhr

Wer an frostigen Tagen draußen ist und Insulin dabei hat, sollte es nah am Körper verstauen. Zum Beispiel in der Jackeninnentasche oder in einer Bauchtasche unter dem Pullover. Auch eine Insulinpumpe mit Schlauch gehört unter die warme Kleidung. Bei einer Patch-Pumpe müssen Betroffene keine Sorge haben: Weil sie direkt auf der Haut klebt, ist das Insulin ohnehin gut vor Kälte geschützt.

Guter Kälteschutz ist so wichtig, weil Insulin temperaturempfindlich ist. Friert es ein, wirkt das Hormon möglicherweise nicht mehr richtig. Daher sollten Diabetikerinnen und Diabetiker auch kein Insulin mehr benutzen, das bereits gefroren war.

Und wer länger im Kalten unterwegs ist, etwa auf einer Wanderung, und Insulin-Vorräte dabei hat? Sie sind gut in einer Stahl-Thermoskanne mit breitem Ausguss aufgehoben – und dürfen so auch in den Rucksack. Ehe die Pen-Patronen oder Ampullen in die Flasche wandern, werden sie am besten in ein Tuch eingewickelt oder in einen Waschlappen gesteckt.

Auch Messgerät und Teststreifen kälteempfindlich

Auch Teststreifen oder Messgerät sollten Diabetiker gut vor Kälte schützen und am besten nah am Körper tragen. Tun sie das nicht, brauchen die Utensilien zu lange zum Aufwärmen, bis sie benutzt werden können – Zeit, die in Notfallsituationen fehlt.

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