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Künstliche Intelligenz
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Ist das echt oder ein Fake?

Seit dem Start von ChatGPT ist das Thema »Künstliche Intelligenz« in aller Munde. Neben düsteren Schreckensszenarios dreht es sich dabei vor allem um eine Frage: Wie unterscheidet man das Werk eines Computers von dem eines Menschen? Und können wir echt und unecht überhaupt noch trennen?
AutorKontaktCarina Steyer
Datum 09.04.2024  08:30 Uhr

Sinnvoll nutzen

Dieser kleine Versuch macht deutlich, wo die Schwachstellen von künstlich erzeugten Texten liegen: Sie müssen nicht fehlerfrei sein. Darauf weist ChatGPT nach jeder Antwort auch selbst hin. Zudem bleibt dem Anwender verborgen, auf welche Quellen ChatGPT seine Antworten stützt. Das liegt daran, dass die Anwendung keine Suchmaschine ist und derzeit auch nicht auf diese zugreift. ChatGPT ist darauf trainiert, Texte zu erzeugen, die möglichst menschlich klingen, und zwar auf der Grundlage von Millionen von Trainingstexten, die von überall herstammen können. 

Aus Schulen ist ChatGPT dennoch kaum mehr wegzudenken. Einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom aus dem vergangenen Frühjahr zufolge, haben nur 8 Prozent der Schüler noch nie von ChatGPT gehört oder gelesen. Inzwischen dürfte die Zahl noch weiter gesunken sein. Umso wichtiger ist es, dass Schüler und Lehrer im Umgang mit künstlicher Intelligenz geschult werden, um diese nicht nur für die Umgehung von Hausaufgaben, sondern auch sinnvoll und effektiv zu nutzen. So kann ChatGPT zum Beispiel als Lerntrainer fungieren, der individuelle Fragen konkret beantworten und helfen kann, Verständnisprobleme zu beseitigen oder Lücken zu schließen. Unterstützend kann die Anwendung Lernmaterialien und Übungen generieren und Antworten korrigieren. Auf Wunsch motiviert das Programm und verteilt virtuelle Auszeichnungen. 

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