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Krebs verhindern
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Jugend gegen HPV impfen

Verschiedene Krebsarten, die mit humanen Papillomaviren (HPV) assoziiert sind, würden gar nicht erst entstehen, wenn rechtzeitig dagegen geimpft würde. Professorin Dr. Ulrike Wieland stellte bei einer Fortbildungsveranstaltung Strategien vor, wie das klappen kann und etwa Gebärmutterhalskrebs praktisch nicht mehr auftritt.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 29.04.2022  09:18 Uhr

Zwei Impfstoffe

Mit Beginn der sexuellen Aktivität kommt es schnell zu einer Ansteckung mit HPV. Deshalb sollen die HPV-Impfungen vor dem ersten Geschlechtsverkehr appliziert werden. Impfen schützt zu nahezu 100 Prozent vor einer Infektion mit den HPV-Typen, die in den Impfstoffen enthaltenen sind, wenn man sich zuvor noch nicht angesteckt hat. Kondome können das Ansteckungsrisiko zwar verringern, aber nicht zuverlässig verhindern.

In Deutschland gibt es zwei Impfstoffe gegen HPV: Cervarix® und Gardasil® 9. Mit beiden kann ein Impfschutz gegen die Hochrisiko-Typen HPV 16 und 18 aufgebaut werden. Gardasil ist ein nonavalenter Impfstoff, da er zusätzlich gegen sieben weitere HPV-Typen (HPV 6, 11, 31, 33, 45, 52 und 58) wirksam ist.

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