All das braucht Übung. Daher ist es wichtig, sich selbst immer wieder ein echtes Interesse zu schenken – und Respekt. »Die Grundlage ist: So wie ich bin, bin ich gut. Das, was in mir ist, ist. Erst wenn ich das anerkenne, kann ich einen Umgang damit finden«, fasst Mirriam Prieß zusammen.
Und wenn man trotz allen Bemühungen feststeckt und die Antwort auf die Frage »Was fühle ich?« weiterhin im dichten Nebel bleibt? Dann ist es sinnvoll, Profis dazuzuholen. Dann steckt womöglich eine psychische Erkrankung – etwa eine Depression – dahinter, die behandelt werden sollte.