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Was ist schlimmer?
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Kiffen und Alkohol im Vergleich

Alkohol ist in Deutschland eine Volksdroge mit jahrhundertealter Tradition. Cannabis verbreitet sich erst seit einigen Jahrzehnten und soll jetzt auch hierzulande legalisiert werden. Oft werden Vergleiche gezogen, was denn nun schlimmer sei. Klar ist und bleibt: Beides ist ungesund und sollte nur in geringen Maßen genossen werden.
AutorKontaktdpa
Datum 29.11.2021  15:15 Uhr

Suchtpotenzial

Dem Epidemiologische Suchtsurvey 2018 zufolge konsumieren 6,7 Millionen Menschen in Deutschland zwischen 18 und 64 Jahren Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. Etwa 1,6 Millionen Menschen dieser Altersgruppe gelten als alkoholabhängig. Der gleichen Untersuchung zufolge haben 3,7 Millionen Menschen mindestens einmal innerhalb der letzten zwölf Monate Cannabis konsumiert, 309.000 Personen seien abhängig von Cannabis.

Während der Alkohol- und Tabakkonsum bei jungen Menschen zurückgeht, wird das Kiffen laut Befragungen beliebter. Mediziner schätzen das Suchtpotenzial beider Substanzen ähnlich ein. Beim Alkoholentzug zeigten sich allerdings im Gegensatz zu Cannabis besonders schwerwiegende körperliche Entzugserscheinungen.

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