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Wachstumsstörungen
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Kleinwuchs bei Kindern hormonell behandeln

Nicht jedes Kind wächst im gleichen Tempo wie Gleichaltrige oder Geschwister. Oft reguliert sich das im Laufe der Zeit, aber nicht immer. Die Frage, ob eine Behandlung mit Wachstumshormonen infrage kommt, bedarf einer sorgfältigen Abklärung.
AutorKontaktCarina Steyer
Datum 14.11.2024  08:00 Uhr

Präparate im Überblick

Somatrogon (Ngenla®) ist als Injektionslösung im Fertigpen in zwei verschiedenen Stärken (24 mg/1,2 ml und 60 mg/1,2 ml) verfügbar. Die empfohlene Anfangsdosis liegt bei 0,66 mg/kg und Woche. Wurde eine Dosis vergessen, kann sie innerhalb von drei Tagen nachgeholt werden. Ist der Zeitraum größer, wird die nächste Injektion zum wöchentlichen Termin durchgeführt. Auf diese Art und Weise kann der Injektionstag bei Wunsch auch geändert werden. Die Lagerung erfolgt im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C.

Lonapegsomatropin (Skytrofa®) liegt als Pulver und Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslösung in einer Patrone vor und wird mittels Autoinjektor injiziert. Zugelassen sind unterschiedliche Stärken (3 mg, 3,6 mg, 4,3 mg, 5,2 mg, 6,3 mg, 7,6 mg, 9,1 mg, 11 mg und 13,3 mg). Die empfohlene Anfangsdosis liegt bei 0,24 mg/kg Körpergewicht und Woche. Lonapegsomatropin kann bis zu sechs Monate ungekühlt bei Temperaturen unter 30° C gelagert werden.

Somapacitan (Sogroya®) liegt als Injektionslösung im Fertigpen in drei verschiedenen Stärken vor (5 mg/1,5ml, 10 mg/1,5ml, 15 mg/1,5ml). Die empfohlene Anfangsdosis liegt bei 0,16 mg/kg Körpergewicht und Woche. Somapacitan wird im Kühlschrank bei 2 bis 8 °C gelagert. Nach Anbruch ist es sechs Wochen haltbar. Sollte keine Kühlung möglich sein, darf es für einen Zeitraum von maximal 72 Stunden bei bis zu 30 °C aufbewahrt werden.

Die Injektion aller Präparate erfolgt subkutan in den Bauch, den Oberschenkel, das Gesäß oder den Oberarm. Die Injektionsstellen sollten jedes Mal gewechselt werden. Die einmal wöchentliche Injektion kann unabhängig von der Tageszeit erfolgen. Wichtig: Eine Behandlung mit Wachstumshormon kann die Insulinempfindlichkeit herabsetzen. Dies gilt für alle Präparate unabhängig von der Wirkdauer, weshalb der Blutzuckerspiegel regelmäßig kontrolliert werden sollte.

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