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Red-S-Syndrom bei Frauen
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Krank durch Sport

Sport steigert die Lebensqualität, erhöht die Chance auf eine gute Figur und senkt das Risiko für etliche Erkrankungen – wenn die Dosis stimmt. Viele Leistungs- und ambitionierte Hobbysportlerinnen leiden unter dem Red-S-Syndrom, einem Energiedefizit beim Sport, das nicht ohne Folgen bleibt.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 06.06.2024  13:45 Uhr

Auf Symptome achten

Doch auch normalgewichtige Sportlerinnen können von Red-S betroffen sein. Ihr Organismus hat infolge des andauernden Energiemangels den Grundumsatz heruntergefahren. Es fällt deshalb immer schwerer, schlank zu bleiben, weshalb die Betroffenen die Energiezufuhr in diesem Bemühen immer weiter senken.

Red-S wird deutlich zu selten diagnostiziert, mit womöglich weitreichenden gesundheitlichen Folgen, denn es kann Monate oder gar Jahre dauern, bis sich nach Diagnosestellung und einer Ernährungsumstellung der Hormonhaushalt wieder auf einem normalen Niveau einpendelt. Deshalb ist es so wichtig, wenn man sich selbst ehrlich gegenübertritt und als Leistungs- oder ambitionierte Hobbysportlerin immer wieder mögliche Symptome checkt beziehungsweise andere danach fragt, ob ihnen etwas an der eigenen Person in dieser Hinsicht auffällt.

Bestätigt sich ein Verdacht auf Red-S, dann gehört der Fokus auf die eigene Ernährung. Sportlerinnen müssen mehr Energie aufnehmen und zunächst etwas weniger trainieren. Das neue Essverhalten sollte zu einer ausreichenden Versorgung auch mit Kohlenhydraten besonders vor, während und nach dem Training führen - damit der Körper nicht mehr darauf angewiesen ist, sofort alle Energie verbrennen zu müssen, und wieder Kraft hat für all jene Prozesse, die Gesundheit maßgeblich mitbestimmen.

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