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Plötzlicher Kindstod
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Kranke Babys sicher schlafen lassen

Eltern meinen es gut – doch wenn sie die Schlafumgebung ihres erkrankten Säuglings ändern, um ihn besser trösten und im Blick behalten zu können, kann das gefährlich werden. Das Risiko eines plötzlichen Kindstods erhöht sich dadurch.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 11.03.2026  16:00 Uhr

Forschende des John Hopkins Children’s Center befragten 100 Bezugspersonen von Säuglingen, die ihr Kind in einer Notaufnahme vorstellten. Dabei fanden sie heraus, dass der Schlafplatz eines erkrankten Säuglings häufig so verändert wird, dass er nicht mehr einer sicheren Schlafumgebung entspricht.

Zahlreiche Studien der letzten Jahre bringen bestimmte Schlafgewohnheiten mit einem erhöhten Risiko für einen plötzlichen Kindstod (SIDS – Sudden Infant Death Syndrome) in Verbindung. Nach der aktuellen, vom National Institutes of Health (NIH) finanzierten und im Fachjournal Pediatrics veröffentlichten Studie schliefen nur 48,1 Prozent der erkrankten Säuglinge unter sicheren Bedingungen, während es sonst 61,8 Prozent waren.

So gaben die Betreuungspersonen an, dass ihr Baby während der Erkrankung häufiger im Elternbett oder auf dem Sofa schlief. Kranke Säuglinge lagen zudem häufiger auf einer nicht empfohlenen Unterlage oder in Bauch- oder Seitenlage. Gerade während der sensiblen Zeit einer Erkrankung sei es wichtig, die Empfehlungen für sicheren Babyschlaf einzuhalten, sagt Studienleiterin Dr. Mary Beth Howard. Dazu sollte der Säugling auf dem Rücken liegen und ohne Decken, Kissen oder Kuscheltier allein in einem Kinderbett schlafen.

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