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Neue Analyse
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Krebsgefahr durch Haarefärben?

In Europa und den USA greifen schätzungsweise 50 bis 80 Prozent der Frauen und 10 Prozent der Männer ab 40 Jahren regelmäßig zu Haarfärbemitteln, um graue Haare zu kaschieren. Forscher haben nun untersucht, wie sich regelmäßiges Haarefärben zu Hause auf das Krebsrisiko auswirkt. Die Antwort fällt differenziert aus.
AutorKontaktDaniela Hüttemann
Datum 16.09.2020  15:40 Uhr

Haarfärben relativ sicher

Dennoch kommen die Autoren zu dem Schluss, dass ihre Ergebnisse »eine gewisse Sicherheit gegen Bedenken bieten, dass der persönliche Gebrauch von dauerhaften Haarfärbemitteln mit einem erhöhten Krebsrisiko oder einer erhöhten Sterblichkeit verbunden sein könnte«.

Die EU hatte 2003 eine Initiative gestartet, um Haarfärbemittel sicherer zu machen. Seitdem seien mehr als 100 Produkte als sicher eingestuft worden. Umgekehrt wurden mehr als 180 Inhaltsstoffe verboten, aufgrund mangelnder oder negativer Sicherheitsdaten. Vor allem Haarfärbemittel vor den 1980er-Jahren hätten Substanzen enthalten, die im Tierversuch karzinogen waren, doch diese seien schon lange ersetzt worden.

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