Über die Online-Plattformen kommt man schnell an eine Cannabis-Verordnung. / © Adobe Stock/MKS
Seit 2024 ist Cannabis unter strengen Auflagen in Deutschland legal. Doch da es kaum Quellen für legales Cannabis gibt, weichen viele Konsumentinnen und Konsumenten auf Medizinalcannabis aus. Im Internet gibt es mehrere Plattformen, auf denen man nur einen Fragebogen ausfüllen muss, um Cannabisblüten samt Rezept nach Hause geliefert zu bekommen. Gesundheitsministerin Nina Warken möchte diese Praxis mit einer Verschärfung des Medizinal-Cannabisgesetzes (MedCanG) unterbinden.
»Die Scheinrezeptplattformen bringen Medizinalcannabis insgesamt in Verruf. Als spezialisierte Apotheken sind wir dem Verdacht ausgesetzt, dass wir mit Freizeitcannabis unser Geld verdienen«, sagt die Berliner Apothekerin Melanie Dolfen in der neuen Folge von »PZ Nachgefragt«. Die Approbierte ist eine erklärte Unterstützerin der Gesetzesverschärfung und fordert eine klare Trennung von medizinischem Cannabis und Cannabis für den Freizeitgebrauch.
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