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Kognitive Wahrnehmung
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Mehr Gedankenblitze nach 20-Minuten-Schlaf

Ein Problem, das schier unlösbar erscheint oder eine kniffelige Aufgabe, bei der man festhängt? Dann hilft vielleicht ein kurzes Nickerchen. Das haben Hamburger Schlafforscher im Rahmen einer Studie herausgefunden.
AutorKontaktdpa
Datum 30.06.2025  14:00 Uhr

Schlafen hilft beim Lernen

Schlafforscher Dieter Riemann vom Universitätsklinikum Freiburg ordnet die Studie als spannend und interessant ein. »Sie erforscht ein ganz besonderes Phänomen: die plötzliche Eingebung, den Heureka-Moment«, sagte der Universitätsprofessor und Vorstandsreferent der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM). An und für sich seien solche Gedankenblitze schwer zu untersuchen, die Experimente dienten hier als Annäherung an das Problem.

Die seriöse Studie mit ihren statistisch signifikanten Ergebnissen zeige einmal mehr, dass Schlaf gut für das Gedächtnis ist. Die Studie erweitere damit die bisherigen Erkenntnisse der Schlafforschung. »Lernen im Schlaf ist zwar ein Wunschtraum.« Aber Schlafen helfe dem Gedächtnis, Informationen selektiv zu speichern und zu sortieren und so wieder Platz für Neues zu haben.

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