| Isabel Weinert |
| 09.03.2026 14:00 Uhr |
Menschen mit Diabetes tragen ein höheres Frakturrisiko. / © Getty Images/Iurii
Laut Professor Dr. Walter Fassbender, Zürich, dessen Vortrag auf einer Fortbildungsveranstaltung in der »ÄrzteZeitung« thematisiert wurde, liegen dem höheren Risiko für Knochenbrüche vier wesentliche Mechanismen zugrunde:
Weil die Knochendichtemessung bei Verdacht auf eine diabetische Osteoporose oft normal ausfällt, rät Fassbender zu einer Messung des sogenannten trabekulären Knochenscores. Mit ihr lasse sich der Zustand exakter beurteilen. In der Therapie wirken sich Metformin und GLP-1-Agonisten positiv aus, so der Experte. Alendronat oder Risendronat sollten die Situation in den Knochen ebenfalls verbessern können.