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Fehlerkultur
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Mit Schuld- und Schamgefühlen umgehen

Irren ist menschlich – und doch fällt es schwer, Fehler einzugestehen oder mit enttäuschten Erwartungen umzugehen. Ein Experte erklärt, wie man Schuld- und Schamgefühle unterscheidet und was gegen heftige Selbstkritik hilft.
AutorKontaktdpa
Datum 02.06.2025  14:00 Uhr
Wenn Schuldgefühle zusätzlich krank machen

Wenn Schuldgefühle zusätzlich krank machen

Extreme Schuld– und Schamgefühle sind auch Symptome oder Begleiterscheinungen bei vielen psychischen Erkrankungen. »Besonders stark ausgeprägt sind die beiden Emotionen unter anderem bei der Posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS), beispielsweise in Form von Überlebensschuld oder des irrtümlichen Gefühls, für erlittene Gewalt selbst verantwortlich zu sein.«

Und das ist nicht alles: »Auch Menschen mit Essstörungen erleben oft intensive Scham bezüglich ihres Körpers oder ihres Essverhaltens sowie Schuldgefühle nach Essanfällen oder dem ›Verstoß‹ gegen eigene Ernährungsregeln. Bei einer sozialen Phobie dominiert meist die Angst, sich in Gesellschaft zu blamieren, begleitet von Schuldgefühlen, wenn das vermeintlich passiert ist«, erklärt Häfner. Hier helfe meist eine Psychotherapie, »um ein gesundes Maß an Schuld– und Schamgefühlen zu entwickeln und den ausgeprägten Leidensdruck zu reduzieren«.

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