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Remission
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Neue Fastenform gegen Diabetes

Fünf Tage Diät, zehn Tage normal essen – dieser Wechsel konnte in einer chinesischen Studie auf Dauer den Blutzucker bei Typ-2-Diabetikern so effektiv senken, dass keine Medikamente mehr nötig waren. Damit könnte sich eine weitere Diätoption für die Patienten eröffnen.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 28.02.2024  16:00 Uhr

Dass eine kalorienreduzierte Kost zur Remission eines Typ-2-Diabetes führen kann, ist bekannt. Nicht alle Patienten kommen jedoch mit Diätvorgaben wie langen Fastenphasen oder Abnehm-Shakes zurecht. Für sie könnte eine neue Form des Intervallfastens hilfreich sein, die in einer Untersuchung den HBA1C-Wert dauerhaft senkte. 72 Patienten, bei denen der Diabetes im Schnitt 6,6 Jahre bestand, nahmen an der Studie teil. Die Hälfte ernährte sich nach dem Fastenprogramm und nahm im Wechsel jeweils fünf Tage lang 840 Kalorien täglich und zehn Tage lang normale Kost zu sich. Diese enthielt mindestens 5 g Ballaststoffe und eine Nährstoffzusammensetzung, wie sie auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt.

Gegessen wurde in beiden Phasen von 6:30 bis 8:30 Uhr, von 11 bis 13 Uhr und von 17 bis 19 Uhr. Die zweite Gruppe hielt dieselben Essenszeiten ein, jedoch ohne Diätphasen. Nach der dreimonatigen Intervention konnten 47,2 Prozent der Patienten der Fastengruppe die Diabetesmedikation absetzen, gegenüber 2,8 Prozent in der Kontrollgruppe. Ein Jahr nach der Intervention waren in der Fastengruppe noch 44,4 Prozent der Teilnehmer in Remission, bei einem HBA1C-Wert von 6,33 Prozent.

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