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Niacin: Für den Stoffwechsel

Das wasserlösliche Vitamin Niacin gehört zur Gruppe der B-Vitamine und bewältigt im Organismus vielfältige Aufgaben. Anders als andere Vitamine muss es nicht allein über die Nahrung zugeführt werden, sondern der Körper bildet es selbst aus der Aminosäure Tryptophan.
AutorKontaktKerstin Pohl
Datum 29.01.2020  09:00 Uhr

Gut zu wissen …

Nach der Einführung von Mais als Nahrungsmittel durch Christoph Kolumbus traten in Europa die ersten Fälle von Pellagra auf. Zunächst tippte man auf Pflanzengifte oder Schimmelpilze im Mais. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts kamen Wissenschaftler der eigentlichen Ursache auf die Schliche. In Getreide wie Mais und Sorghumhirse ist ein Teil des Vitamins als Niacytin gebunden. Damit der Organismus es aus dem Darm aufnehmen kann, muss es vorher mit Laugen behandelt werden. So wird das Niacin freigesetzt. Dieser Trick wird unter anderem bei der Tortilla-Herstellung genutzt, wo die Maiskörner vor dem Verzehr mit Kalkwasser behandelt werden.

Nikotinsäure hat einen positiven Einfluss auf den Cholesterol-Spiegel: es senkt Low Density Lipoprotein (LDL) und  »schlechtes Cholesterin« , das so genannte Very Low Density Lipoprotein (VLDL), sowie die Triglyceride und steigert gleichzeitig das High Density Lipoprotein (HDL), »gutes Cholesterin«.

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