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Hexenhaare am Kinn
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Nicht immer ist Zupfen erlaubt

Einzelne, drahtige Haare am Kinn oder Hals: Viele Frauen kennen sie. Unmöglich, die Finger davon zu lassen. Doch nicht immer kann man die Haare bedenkenlos rausrupfen.
AutorKontaktdpa
Datum 10.12.2024  10:00 Uhr
Vorsicht bei Haar auf einem Muttermal

Vorsicht bei Haar auf einem Muttermal

In einem Fall sollte man das Haar in Ruhe lassen: wenn es aus einem Muttermal herauswächst. In so einem Muttermal kann es ein sogenanntes Pigmentnetz geben, das aus Hautfarbstoffen besteht. Diese pigmentbildenden Zellen können mutieren – ein Startpunkt für Hautkrebs. Alles, was reizen kann, lässt man in so einem Umfeld sicherheitshalber lieber, so Schlossberger. Also auch das Herumzupfen mit einer Pinzette.

Besser ist es, das Muttermal ärztlich abchecken zu lassen, etwa im Zuge des Hautkrebsscreenings, das ab einem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen wird. »Wenn man das Haar loswerden will, muss man das Muttermal – und damit die Haarwurzel – herausschneiden«, sagt Schlossberger.

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