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Arzneimittel herstellen
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Nicht steril – trotzdem hygienisch

Eine Rezeptur herstellen – das geht nicht mal eben schnell nebenbei. Was dabei zu beachten ist, können sich PTA auf einem Vortrag im Rahmen der Pharma-World auf der Expopharm ins Gedächtnis rufen.
AutorBarbara Döring
Datum 18.08.2022  16:00 Uhr

Ringe ablegen, Haare zusammenbinden, Kittel schließen – all das ist selbstverständlich, wenn es in der Apotheke an die Herstellung einer Rezeptur geht. Salben, Tropfen oder Zäpfchen dürfen nur gering kontaminiert oder mikrobiell belastet sein. Doch während es bei der Herstellung von sterilen Arzneimitteln klare Richtlinien für die Raum- und Personalhygiene gibt, sind bei der nicht sterilen Zubereitung kaum Vorgaben festgelegt. Doch Mikroorganismen werden vor allem vom Personal in die Apotheken-Räumlichkeiten eingebracht. Hände und Kittel zählen zu den wichtigsten Kontaminationsquellen.

Was kann jede PTA beachten, damit bei der nicht sterilen Herstellung die Grenzwerte für die Zahl der Mikroorganismen im vorgeschriebenen Rahmen bleiben? Welche Desinfektionsmittel sind für die Handhygiene geeignet? Wo darf der Apothekenkittel getragen werden? Wann ist ein Mund-Nasenschutz erforderlich? In der Pharma-World auf der Expopharm am Samstag, 17. September (11:30 – 12 Uhr) können PTA ihr Wissen zum Thema auffrischen und auf den neusten Stand bringen. Den Vortrag »Nicht sterile Zubereitungen in der Apotheke – Was gilt es im Herstellungsbereich zu beachten?« hält Referentin Iska Wagner, Apothekerin beim Zentrallaboratorium Deutscher Apotheker.

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