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Schimmel
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Nüsse am besten selbst knacken

Nüsse haben einen hohen Stellenwert im Rahmen einer gesunden Ernährung und können trotz ihres Fettgehalts Gewichtsabnahme unterstützen. Schimmelbefall sollte man allerdings vor dem Verzehr weitestgehend ausschließen.
AutorKontaktIsabel Weinert
Datum 12.01.2026  12:00 Uhr

Nüsse werden häufig von den Schimmelpilzarten Aspergillus flavus und Aspergillus ochraceus befallen, schreibt das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Dabei gedeihen die Mykotoxine Aflatoxin und Ochratoxin A häufig bereits während der Ernte der Nüsse und ihres Transports, aber auch dann, wenn sie auf Vorrat vorgehalten werden.

Was macht diese Schimmelpilze für Menschen so gefährlich? Sie fördern die Entstehung von bösartigen Tumoren, können das Immunsystem negativ beeinflussen, Nieren und Leber schädigen und Magen-Darm-Beschwerden verursachen. Da hilft auch kein Erhitzen, denn die Schimmelgifte trotzen auch hohen Temperaturen durch Kochen, Braten oder Backen. Das kann die Gefahr durch Schimmelgifte über Nüsse verringern: 

  • Am besten ganze Nüsse kaufen, wenn möglich, noch mit Schale.
  • Nüsse selbst frisch mahlen, wenn man sie in zerkleinertem Zustand braucht.
  • Angebrochene Packungen rasch verzehren.
  • Nüsse immer kühl und trocken lagern, aber nicht im Kühlschrank.
  • Verfärbte und unangenehm riechende oder schmeckende Nüsse immer wegwerfen.
  • Es nutzt auch nichts, verfärbte Stellen wegzuschneiden, weil sich Schimmelpilze meistens in der gesamten Nuss verbreiten. 
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