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In Apotheken
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Oft erhöhte Blutdruckwerte entdeckt

Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände hat in einer kleinen Pilotuntersuchung ermittelt, wie oft Apotheken im Rahmen der pharmazeutischen Dienstleistung einen erhöhten Blutdruck feststellen.
AutorKontaktPTA-Forum
Datum 06.03.2024  13:00 Uhr

Ausgewertet wurden 201 Informationsbögen aus 12 Apotheken. In etwa 65 Prozent der Fälle wurden erhöhte Blutdruckwerte ermittelt, die ärztlich kontrolliert werden sollten. Es handelte sich überwiegend um Personen mit einer diagnostizierten Hypertonie, die seit mehr als fünf Jahren bestand. Bei 6 Prozent der Patientinnen und Patienten wurde ein medizinischer Notfall entdeckt: Sie hatten stark erhöhte Blutdruckwerte von mindestens 180/110 mmHg.

»Diese Ergebnisse unterstreichen den relevanten Beitrag der Apotheke, den Blutdruck zu überprüfen«, so ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening in einer Pressemitteilung. »Die Apothekenteams beraten dabei die Patientinnen und Patienten über die Bedeutung der Blutdruckeinstellung inklusive der notwendigen Maßnahmen. Das ermöglicht ein frühzeitiges ärztliches Nachjustieren.« So würden im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit nicht zuletzt Folgeschäden eines dauerhaft erhöhten Blutdrucks verhindert.

Die pharmazeutische Dienstleistung »Standardisierte Risikoerfassung hoher Blutdruck« können Patientinnen und Patienten, die mindestens ein blutdrucksenkendes Medikament einnehmen, einmal im Jahr zu Lasten der Krankenkasse in Anspruch nehmen. Ändert sich die Medikation, ist eine frühere Überprüfung möglich.

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