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Kosmetika
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Pflege geht auch ohne Mikroplastik

Es ist mehr als ein Trend, es ist eine Einstellungssache: sogenannte Clean-Beauty-Kosmetika zu verwenden, die frei sind von Substanzen, die der Haut und der Umwelt schaden. Dabei steht Mikroplastik ganz oben auf der Negativliste der Inhaltsstoffe.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 23.03.2021  15:30 Uhr

Unterschied zu Nanopartikel

Diese Mikro-Kunststoffe sind nicht mit den ebenfalls winzig kleinen Nanopartikeln zu verwechseln. Nanopartikel sind definitionsgemäß artifiziell hergestellte Teilchen mit einer Größe zwischen 1 und 100 Nanometer. Sie begegnen der PTA und dem Apotheker quasi täglich in Form von Titandioxid und Zinkoxid als physikalische Lichtschutzfilter, die in nanopartikulärer Form in Sonnenschutzmittel eingearbeitet sind.

Ihr Einsatz gilt als sicher. Zahlreiche Untersuchungen bestätigen, dass weder ultrafeine Titandioxid- noch Zinkoxid-Partikel die Hornschicht der Haut durchdringen und in den Blutkreislauf eindringen können. Die Partikel verbleiben vielmehr in den oberen Schichten des Stratum corneums. In tiefere Hautschichten gelangen sie über die Haarfollikel. Dort verweilen sie eine gewisse Zeit, bevor sie etwa durch das Haarwachstum wieder Richtung Hautoberfläche zurücktransportiert werden. Das BfR teilte etwa Mitte Mai 2020 mit, dass gesundheitliche Risiken bei Nano-Titandioxid als UV-Filter in einer Konzentration von bis zu 25 Prozent in Sonnenschutzmitteln unwahrscheinlich sind. Dies gelte bei gesunder, intakter und sonnenverbrannter Haut. Seit 2013 besteht für Nanopartikel in Kosmetika eine Deklarationspflicht.

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