PTA-Forum online Avoxa
instagram facebook

Heuschnupfen im Klimastress
-
Pollen das ganze Jahr

Für Pollenallergiker scheint es immer weniger Schonzeiten zu geben. Der Anteil Betroffener mit durchgängigen Beschwerden liegt so hoch wie nie, zeigt eine repräsentative Umfrage. Der Klimawandel scheint dafür der wesentliche Treiber zu sein.
AutorKontaktElke Wolf
Datum 19.03.2026  12:00 Uhr

Pollen werden aggressiver

Neben der verlängerten Exposition verändert sich auch die Allergenität der Pollen. Erhöhte CO2- und Ozonwerte können die Zusammensetzung der Pollen verändern und deren allergisches Potenzial steigern. Zusätzlich lagern sich Schadstoffe wie Feinstaubpartikel oder Stickoxide auf Pollen ab. »Das macht die Schleimhäute empfänglicher für Entzündungsreaktionen. Sie drängen quasi das Immunsystem in eine proallergische Immunreaktion hinein, die TH2-Anwort wird erhöht«, erklärte der Allergologe.

»Im Winter beobachten wir vermehrt allergische Rhinitiden oder eines allergischen Asthmas, aber auch Exazerbationen der Neurodermitis gegenüber Innenraumallergenen. Das liegt unter anderem daran, dass Innenräume dann weniger gut durchlüftet sind. Katzenhaare, Schimmelpilze oder Küchenschaben machen etwa Probleme. Es liegt aber auch daran, dass Milben in der Heizsaison ihre Hochphase haben. Durch die Heizung wird der Staub kräftig in die Luft geblasen.« Durch das wärmere Klima würden auch Konzentration und Allergenität von Pilzsporen zunehmen.

TEILEN
Datenschutz

Mehr von Avoxa