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Hautpflege
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Pollen verschlechtern Neurodermitis

Wenn im Frühling die Pollen verstärkt fliegen, macht sich das bei vielen Neurodermitis-Patienten am Hautbild bemerkbar. Der Kontakt mit den Pollen kann das Immunsystem triggern und vermehrt zu Entzündungen führen.
AutorKontaktBarbara Döring
Datum 24.05.2024  12:00 Uhr

Die Patienten leiden deshalb während des Pollenflugs stärker unter Rötungen und Juckreiz, meldet der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB). Da die Haut bei Neurodermitis meist trockener und durchlässiger ist als bei gesunden Menschen, haben die Pollen leichtes Spiel, die natürliche Schutzbarriere zu überwinden und Entzündungsreaktionen auszulösen. Der DAAB rät Betroffenen, in der Zeit verstärkten Pollenflugs besonders auf die Basispflege der Haut zu achten und diese gegebenenfalls zu intensivieren. Wichtig sei, regelmäßig Pflegecremes und -lotionen zu verwenden, die zum Hautzustand passen. Dabei gilt die Grundregel: feucht auf feucht und fett auf trocken. Je trockener die Haut, umso größer sollte der Fettanteil der Creme sein.

Manchmal sei es auch sinnvoll, auf unterschiedlichen Hautstellen verschiedene Produkte anzuwenden. Der gesamte Körper sollte zweimal täglich eingecremt werden, einzelne Stellen bei Bedarf auch häufiger. Vor dem Eincremen empfiehlt der DAAB, den Körper abzuduschen und die Haare zu waschen, um die Pollen zu entfernen. Für die Hände gilt: Sie sollten vor dem Eincremen gewaschen werden, da Bakterien und Viren bei Neurodermitis ebenso leichter in die Haut eindringen.

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