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Rheinland-Pfalz zieht nach
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PTA-Ausbildung ab Juli ohne Schulgebühren

Während die Ausbildung für verschiedene Gesundheitsfachberufe, darunter auch die PTA-Ausbildung, in einigen Bundesländern bereits kostenfrei ist, muss in Rheinland-Pfalz ein Teil der Auszubildenden noch Schulgeld bezahlen. Das soll sich nun ändern.
AutorKontaktKatja Egermeier/dpa
Datum 05.05.2022  12:30 Uhr
Weiterhin Flickenteppich beim PTA-Schulgeld

Weiterhin Flickenteppich beim PTA-Schulgeld

Obwohl bereits 2019 auf der Gesundheitsministerkonferenz einstimmig beschlossen wurde, das Schulgeld für nichtakademische Gesundheitsberufe abzuschaffen, hapert es nach wie vor bei der praktischen und bundeseinheitlichen Umsetzung. Während in manchen Bundesländern noch Gebühren fällig werden, haben einzelne Länder das Schulgeld bereits vollständig abgeschafft. So beispielsweise Nordrhein-Westfalen (NRW), das als erstes Bundesland den Einstieg in die Schulgeldfreiheit in den Gesundheitsfachberufen vollzogen hat – zunächst mit der Übernahme von 70 Prozent des erhobenen Schulgeldes im Spätsommer 2018. Die 100-prozentige Schulgeldfreiheit folgte dann im Januar 2021. Auch in Bayern und Hessen müssen PTA-Auszubildende seit 2019 beziehungsweise 2020 kein Schulgeld mehr zahlen. In Thüringen werden die Schulen für Gesundheitsberufe (in freier Trägerschaft) seit August 2021 finanziell unterstützt, sodass das Schulgeld gesenkt oder ganz ausgesetzt werden kann. Seit dem Schuljahr 2023/24 ist die Ausbildung zudem für die Schülerinnen und Schüler aller Jahrgänge in Niedersachsen kostenfrei. Das erste Bundesland, das seit rund 20 Jahren die Kosten für die einzige private PTA-Schule übernimmt, ist übrigens Brandenburg. Doch die Gelder müssen jedes Jahr von der Schule neu beim Land beantragt werden.

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