Zu viel rotes Fleisch, Wurst, Weißmehl und süße Getränke: Der typisch westliche Ernährungsstil wirkt sich negativ auf die Zusammensetzung der Darmbakterien aus. Aus der Sicht von Experten werden Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts in Deutschland in den nächsten zehn Jahren bis zu 25 Prozent zunehmen.
Es gibt viele Formen von Schmerzen. Als Begleiterscheinung von Verletzungen oder Erkrankungen haben sie eine wichtige Schutzfunktion. Halten sie länger als drei Monate an, können sie jedoch chronifizieren und ihre Warnfunktion verlieren. Eine Therapie wird immer schwieriger. Apothekenpersonal sollte daher bei wiederholtem Kauf von Schmerzmitteln nach Art und Dauer der Beschwerden fragen und Patienten frühzeitig zum Arztbesuch raten.
Bakterielle Infektionen entstehen durch das Eindringen von Bakterien in Haut, Atemwege, Harnwege oder Blut. Typische Symptome sind Fieber, Entzündungen und Schmerzen. Behandelt wird meist mit Antibiotika, wobei Resistenzen zunehmend auftreten. Vorbeugen lässt sich durch Hygiene, Impfungen und gesunden Lebensstil.
Proteine sind lebensnotwendig für den Körper und müssen regelmäßig über die Ernährung zugeführt werden. Sie bestehen aus Aminosäuren. Der Eiweißbedarf variiert je nach Alter, Geschlecht und weiteren Kriterien. Für gesunde Erwachsene liegt die allgemeine Empfehlung bei 0,8 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht.
Unser Gehirn lässt sich vereinfacht in Großhirn, Zwischenhirn, Kleinhirn und Hirnstamm einteilen und wiegt im Schnitt 1400 Gramm. Es ist ein sehr aktives Organ und steuert fast alle lebenswichtigen Funktionen des Körpers sowie das Denken und die Emotionen. Jede Leistung wird in einer dafür zuständigen Hirnregion erbracht. Es hat einen hohen Bedarf an Sauerstoff und Glukose und reagiert sehr empfindlich auf eine Mangelversorgung.
Unsere Haut schützt den Organismus vor dem Eindringen von Krankheitserregern und dient der sinnlichen Wahrnehmung der Umwelt. Zahlreiche Sinneszellen lassen uns Berührungen, Temperaturen aber auch Schmerz wahrnehmen. Die äußere Haut gliedert sich in die Epidermis (Oberhaut), Dermis (Lederhaut) und die Subcutis (Unterhaut). Auch Schweiß- und Talgdrüsen, Haarbalgmuskeln, Melanozyten und Blutgefäße sind Bestandteile der Haut.